Unsere Weine



Tradition:
Das sind unsere Klassiker im Weingut: bodenständig und fruchtig leicht ausgebaut, einfach typisch für unsere Region. Diese Weine sind Alltagsbegleiter, bei einem guten Essen, mit Freunden oder zum Abschluss eines Arbeitstages.

Diese Weine von der Lage Bürgstadter Centgrafenberg tragen das „weiße Etikett“.


Création:
H
ier finden Sie weine aus ausgewählten und ertragsreduzierten ersten Lagen. Wir erzielen nur 60 Hektoliter pro Hektar und verarbeiten den Wein besonders schonend im Keller. Diese Créationen auf hohem Niveau erfreuen jeden Weinliebhaber, der einen besonderen Tropfen zu einem speziellen Anlass sucht.

Die Weine von der Lage Bürgstadter Centgrafenberg tragen auch ein „weißes Etikett“.


Passion:
Wie der Name schon sagt, diese Weine werden mit Leidenschaft produziert: unsere absoluten Topweine. Nur aus Trauben unserer besten Lagen, mit einem auf das Minimum von 40 Hektoliter pro Hektar reduzierten Ertrag, ist jede Flasche ein echtes Schätzchen. Die schonende Verarbeitung und die kleinen Gebinde sorgen für ein hohes Lagerpotential. Das sind Weine für leidenschaftliche Genießer!

Diese Weine von den Lagen Bürgstadter Centgrafenberg und Bürgstadter Hundsrück kennzeichnet das „graue Etikett“.

Unsere Philosophie



Wer guten Wein machen will,
….........muss den Weinbau leben,
….........muss im Weinberg und -keller zuhause sein,
….........muss alte Traditionen mit den modernen Möglichkeiten der Weinmacher verknüpfen.


Philosophie:
Wer erlesene Weine von einzigartigem Geschmack herstellen will, muss die Weinreben während ihres Wachstums und in der Reifezeit der Weintrauben sorgfältig pflegen. Denn nur das, was die Trauben während der Sommer- und Herbstmonate an feinen Aromen speichern, können Sie in unseren Weinen schmecken und genießen. Aus diesem Grund sind wir als Winzer vom Schneiden bei klirrender Kälte, über die Laubarbeiten in der Sommerhitze bis hin zur Weinbereitung im Keller an allen Produktionsschritten beteiligt. Denn nur durch die individuelle Handschrift des Winzers bekommt jeder Wein seine Einzigartigkeit. Das werden Sie übrigens schmecken!


Rebfläche:
Unser Weingut verfügt über eine Anbaufläche von knapp 5 Hektar, die mit 5.000 Reben pro Hektar bestockt ist. Die ältesten Rebstöcke sind übrigens schon 35 Jahre alt. Bei der Bewirtschaftung ist uns der Schutz von Flora und Fauna ein besonderes Anliegen. Deshalb ist jede zweite Rebzeile dauerbegrünt, die andere Rebzeile mit viel Blütenvielfalt kurzzeitbegrünt. Gedüngt wird mit Pferde- und Kuhmist. Unsere Weine sind also echte Naturkinder!


Klasse statt Masse:
Die hervorragende Qualität unserer Weine erzielen wir durch niedrige Hektar-Erträge. Das erfordert viel Fingerspitzengefühl und Handarbeit im Weinberg. Dazu gehören das sorgsame Reduzieren der Trauben und das zeitgerechte Entblättern der Rebstöcke. Diese Wellness-Kur für unsere Trauben sorgt dafür, dass sie unter optimalen Bedingungen ausreifen, Sonne tanken und somit ihr ganzes Potenzial ausschöpfen können. Das Highlight eines jeden Jahres ist für uns die Lese. Da packt jeder mit an. Von morgens bis abends!


Der Weinausbau:
Hochwertige, ausgereifte und handverlesene Trauben sind die Grundlagen eines jeden guten Weins. Um die hohe Qualität des Leseguts zu erhalten, ist eine schonende, aber schnelle Verarbeitung ganz wichtig. Dafür sorgen unsere modernen Weinpressen.
Nach dem Vorklären der Moste werden diese in Edelstahltanks eingelagert. Nun braucht der Most Zeit, aber auch die Aufmerksamkeit und Hingabe des Kellermeisters. Zwei bis acht Wochen dauert der Prozess der Vergärung und damit alles optimal verläuft, wird die Temperatur computergesteuert kontrolliert. Ein möglichst langer Kontakt mit der Feinhefe prägt die Weine und bringt die gewünschte Balance. Soll die natürliche Restsüße im Wein erhalten bleiben, wird mittels stärkerer Kühlung der Gärprozess unterbrochen.
Nach der Filtration werden die Weine schonend in Flaschen gefüllt. Und dann heißt es für die Weine nur noch: ausruhen und in aller Ruhe nachreifen. Das Ganze unter perfekten Bedingungen bei uns im Weingut.

Weinbergslagen



Bürgstadter Centgrafenberg lesen Sie auf unseren Weinflaschen, wenn Sie nach der Weinbergslage suchen.

(Betriebsgröße 3,7 ha)
Mit 58 Hektar ist Bürgstadt das größte Anbaugebiet am bayrischen Untermain und liegt in einem Kessel zwischen Odenwald und Spessart. Hier mündet das Flüsschen Erf in den Main. "Cent" bedeutet „Zehent", der Centgraf trieb für den Erzbischof von Mainz den "zehnten Teil" in Naturalabgaben ein.
Die Südhang- und Steillage mit bis zu 40 % Hangneigung verwöhnt die Trauben mit viel Sonne und das werden Sie schmecken.

Der Buntsandsteinverwitterungsböden mit unterschiedlich hohem Lehmanteil ist teilweise steinig. Hier holt sich der Rotwein sein einzigartiges Aroma aus der Tiefe und genießt die anhaltende Wärme, die der Sandstein durch die Sonneneinstrahlung speichert.
Dort, wo sich der Sandstein stärker mit fruchtbarem Lehm vermischt, sind die optimalen Lagen für den Weißweinanbau. Dort finden die Reben die feinen mineralischen Stoffe, die für die spezielle „Helmstetter-Note“ sorgen.

Auf dem Centgrafenberg gedeihen die typischen Bürgstadter Weine:
Müller-Thurgau, Silvaner, Bacchus, Riesling, Sauvignon-blanc, Weißburgunder, Grauburgunder, Frühburgunder, Spätburgunder und Domina.



Und wer genauer hinschaut, findet die Weinbergslage „Bürgstadter Hundsrück“. 
(Betriebsgröße 1 ha)
Mit nur 7 Hektar ist die Weinlage Bürgstadter Hundsrück „klein, aber fein“
Der Name „Hundsrück“ stand schon immer für die besten Weine aus Bürgstadt. Eine Steuerklasseneinteilung von 1688 weist den „Hundsrück“ bereits als Spitzenlage aus.
Nach der Verabschiedung des neuen Weingesetzes im Jahr 1971 wurde er wie alle anderen Bürgstadter Lagen, zum Beispiel „Vogelsberg“, die „Hohenlinde“ oder die „Hintere Erf“ zur Großlage Centgrafenberg zusammengefasst.
Seit 2010 wurde der „Hundsrück“ wieder bei der Regierung von Unterfranken als separate Lage in die Weinbergsrolle eingetragen.
Sein steiniger Buntsandsteinverwitterungsboden enthält einen sehr tonigen Untergrund. Die Krume über dem gewachsenen Felsmassiv ist zwischen 0,5 bis 3 m stark. Dieser Boden ist sehr leicht erwärmbar, gut durchlüftet und hat eine sehr gute Wasserführung, die aber keine Fehler bei der Bewirtschaftung verzeiht. Die exponierte Südlage im Talkessel des Maines wird durch die Höhenzüge des Odenwaldes vor kalten Winden und Feuchtigkeit geschützt.
Hier werden 80 % Spätburgunder, 10% Silvaner und 10% Riesling angebaut.